Münchner Zentrum für antike Welten
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Dissertationsprojekt

Kommentar zu Senecas Epistulae Morales 13-21

Gegen Ende seines Lebens verfasst Seneca der Jüngere (ca. 4 v. Chr. – 65 n. Chr.) zahlreiche Briefe, von denen uns noch 124 erhalten sind. In den Briefen unterrichtet er einen gewissen Lucilius in stoischer Philosophie und lehrt ihn damit, wie er ein glückliches Leben führen kann. Das umfangreiche Briefcorpus ist wertvolles Zeugnis der Auseinandersetzung mit der Stoa in Rom und dokumentiert den Versuch, stoisches Gedankengut in die Praxis umzusetzen und in den Alltag zu integrieren. Auch wenn die Epistulae Morales mit Sicherheit zu den meist gelesenen Werken Senecas gehören, sind weite Teile der Briefe noch unkommentiert. Mit meinem Kommentar zu den Briefen 13 bis 21 möchte ich den Text einem breiteren akademischen Publikum zugänglich machen und die Forschungslücke wenn nicht schließen, so doch verkleinern. Ziel meiner Arbeit ist es, Inhalt und Sprache der Texte zu erklären sowie den bisweilen ungewöhnlichen Argumentationsgang verständlich zu machen. Kurze Kommentare sollen die literarische Gestaltung, den philosophischen Gehalt und den kulturgeschichtlichen Hintergrund verdeutlichen.